HEADQUARTERS EINER
BANK
NEW YORK
VON PAOLA ALFARO D’ALENCON
Vor 15 Jahren noch wurden alle Bankkunden mit ihren unterschiedlichsten Anliegen “am Schalter” bedient.
Heute hat sich im internationalisierten Bankgeschäft ein System der Kundenkategorisierung nach Vermögenswert etabliert. Kunden mit hohen Vermögen begegnen ihrer Bank meist nur noch im Nobel-Restaurant oder auf dem Golfplatz, Kleinkunden fast nur noch vom Bildschirm aus beim Online-Banking.
Wenn sich die Funktion der Schalterhalle als Identifikations- und Kommunikationsort der Bank auflöst und die Zweigstellen zunehmend durch Online-Terminals ersetzt werden, welche Funktion und Rolle haben Headquarters einer Bank dann in Zukunft? Wie kann eine Bank auch in Zukunft die besten Mitarbeiter ausbilden und binden? Gibt es Strategien, die Relevanz des Bankgebäudes und damit die Stärke der Kundenbindung zurückzugewinnen? Was ist die architektonische Antwort auf die immer wichtigere Rolle der Headquarters als “Ikone” des Markenwertes der Bank?
Ausgangspunkt des Projektes sind zwei Ikonen der Urbanität in New York: das Seagram Buidling von Mies van der Rohe und der Paley Park.

© 2005 Alle Urheberrechte und Copyrights liegen bei Paola Alfaro D’Alencon, Nachdiplomstudentin des Berlage Instiutes Rotterdam, Gastprofessur Dietmar Leyk mit Nils Becker und Tobias Lutz