Freedom of Choice

Wertschätzung der Mitarbeiter durch attraktive Arbeitsumgebung

Wie können Einrichtungslösungen für die Arbeitswelt der Zukunft entwickelt werden, die Wohlbefinden, Zufriedenheit und Zusammenarbeit fördern? Insbesondere im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsprävention spielen Arbeitsumgebungen eine Rolle, die wesentliche Prozesse, Wertschätzung seitens des Unternehmens und ergonomische Aspekte berücksichtigen.

Für den europäischen Büromöbelhersteller Sedus Stoll AG sind bei der Herangehensweise an Produktinnovationen die aktuellen Aspekte der Arbeitswelt entscheidend: Bedingt durch die digitale Revolution verändert sich die Welt heute schneller und stärker als je zuvor. Davon betroffen ist vor allem die Art und Weise, wie wir kommunizieren, bis zur veränderten Form der Kontaktpflege und Zusammenarbeit. Wissen kann heute leichter geteilt werden und ein Trend weg vom rein materialistischen Besitzdenken hin zu offeneren Denk- und Handlungsweisen führt zu einem neuen Kooperationsverhalten. Lebensstile werden damit flexibler und veränderlicher als in der Vergangenheit. Hinzu kommt ein wachsendes Bewusstsein für die eigene Gesundheit und die damit verbundene Eigenverantwortung. Neue Gruppierungen und Organisationsformen bilden Gemeinschaftsgefühl und stärken ihre Zusammengehörigkeit, indem sie eigene Rituale schaffen und sich mit ihren kulturellen und symbolischen Werten identifizieren. Was ist der gemeinsame Nenner der meisten innovativen Arbeitsumgebungen?

Das Büro der Zukunft nimmt auf die Bedürfnisse unterschiedlicher miteinander arbeitender Generationen und deren Erwartungen Rücksicht. Dazu gehören neben wesentlichen ergonomischen Aspekten auch die Freiheit, zu entscheiden, wo, wie und wie lange eine Tätigkeit ausgeübt wird sowie das Gewähren eines größeren Verhaltensspielraums wodurch sich nachgewiesenermaßen die Mitarbeiterzufriedenheit erhöht. Vier wesentliche Grundanforderungen sollen Arbeitsumgebungen erfüllen: Konzentration, Kommunikation, Zusammenarbeit und Rückzug.

Konzentriertes Arbeiten

Informelles Arbeiten

Teamwork

Informelle Begegnung

Vertraulichkeit

Entspannung

Schulung und Präsentation

Besprechung und Konferenz

Fazit: Das Büro stirbt nicht aus! Im Gegenteil: Für die emotionale Bindung der Mitarbeiter und als Ausdruck der Wertschätzung setzen Unternehmen mit attraktiven Arbeitsumgebungen und -bedingungen wichtige Zeichen. Kompetente Mitarbeiter wählen die Unternehmen, für die sie arbeiten möchten, nach wie vor nach den Vorteilen, die der Job neben der finanziellen Vergütung bietet. Einige Pluspunkte von Arbeitgebern sind immaterieller Natur: Die Organisation des Privatlebens ist oft kompliziert. Kommt der Arbeitgeber durch Gewährung von Flexibilität jeder Art seinen Mitarbeitern entgegen, fördert dies Zufriedenheit, sorgt für weniger krankheitsbedingte Ausfälle oder Burnout-Fälle und ist damit auf lange Sicht äußerst kosteneffizient.
Bürogebäude und -etagen werden für die Unternehmen und deren sich sehr flexibel und global bewegende Mitarbeiter eine zunehmend wichtigere Rolle als Identität stiftender Raum einnehmen. Unternehmenskultur wird hier verortet – insbesondere in ganzheitlich gestalteten Bürolandschaften und den Flächen, die vorwiegend der Projektarbeit, der temporären kommunikativen Interaktion gewidmet sind. So entsteht „produktives Wohlbefinden“, das die Effizienz eines Unternehmens erhöht.

Das Büro ist heute einer der am stärksten vom Wandel betroffenen Orte im Leben eines Menschen. Gerade daher muss es seinen Nutzern gerecht werden, insbesondere wenn Veränderungen im Kontext eines firmenübergreifenden Change-Prozesses umgesetzt werden sollen. Jedes Unternehmen verfolgt andere Geschäftsmodelle, hat andere Arbeitsinhalte und Prozesse, die sich idealerweise im Bürolayout widerspiegeln. Sedus bietet als einer der führenden Komplettanbieter in der Büromöbelindustrie für jeden Anwendungsfall eine Vielfalt von Lösungen, die mit den Kunden gemeinsam erarbeitet werden.

Konzentriertes Arbeiten

Einzelarbeitsplätze oder Einzelbüros müssen im Gesamtkonzept nicht ausgeschlossen werden, denn je nach Arbeitsinhalt sind sie äußerst sinnvoll. Für diejenigen, die im Open Space und in Teambüros arbeiten, sollten Rückzugsmöglichkeiten für konzentriertes Arbeiten angeboten werden. Immerhin verbringen Mitarbeiter im Schnitt die Hälfte ihrer Arbeitszeit in konzentrierter Einzelarbeit. Dazu benötigen sie Distanz und akustischen Schutz.

Informelles Arbeiten

Für Momente, in denen Mitarbeiter ihren Schreibtisch verlassen und an einem anderen Ort in ungezwungener Weise weiter arbeiten. Es bleibt offen, ob der Einzelne für sich ist oder mit anderen agiert. Die lockere Atmosphäre des „informellen Solo“ kann zur Kommunikation einladen – muss aber nicht.

Vertraulichkeit

Büros ohne Wände haben den Nachteil, dass die Privatsphäre schwindet. Für diskrete und manchmal dringliche private Telefonate sollte es ebenso akustisch ausgestattete Zonen geben. In einem immer fließenderen Übergang zwischen Arbeits- und Privatleben sollte dies eine Selbstverständlichkeit sein.

Entspannung

Lounge- und Relaxbereiche bieten Abwechslung vom Schreibtisch. Darüber hinaus treffen sich hier Kollegen auch unabhängig von der Teamzugehörigkeit in einem quasi interdisziplinären Rahmen. Sind doch diese Räume und Flächen sehr begehrt und kommunikationsfördernd. Natürlich eignen sie sich auch für kurze Besprechungen oder legere Begegnungen mit Kunden.

Informelle Begegnung

Mitarbeiter suchen nach Möglichkeiten, sich zu treffen, Informationen ungezwungen und ungeplant auszutauschen und damit auch das Gruppengefühl zu stärken. Kantinen, Lobbys und Entspannungsräume sind die Treffpunkte, an denen all dies geschieht. Eine natürlich gestaltete Umgebung sorgt dafür, dass sich alle noch wohler fühlen.
Auch Zonen der bürointernen Infrastruktur haben eine ähnliche Funktion. An diesen Wegkreuzungen trifft man sich oft zufällig und kommt dann über arbeitsrelevante Themen ins Gespräch.

Schulung und Präsentation

In der Wissensgesellschaft ist ein regelmäßiger organisierter und formeller Wissensaustausch notwendig. Obwohl Schulungsräume spezielle und oft technisch komplexe Instrumente und Ausstattungen erfordern, zeigt die Untersuchung, dass selbst in innovativen Büros noch der traditionelle Frontalunterricht zum Einsatz kommt.
Eine höhere Flexibilität ergibt sich durch bewegliche und wandelbare Möbel, die bedarfsgerechte Konfigurationen und individuelle Einstellungen ermöglichen.

Teamwork

Viele Unternehmen verfügen über spezielle Räume, in denen die Mitarbeiter ihre Kreativität leichter entfalten können. So wird Innovation und ein effizienteres Arbeiten an Projekten ermöglicht. Die Arbeitsform „Brainstorming“ umfasst alle temporären Arbeitsweisen und erfordert die Bereitstellung eines physischen Raums nebst Ausstattung und Möbeln.

Besprechung und Konferenz

Für diskrete Arbeitsgespräche von zwei oder drei Personen bieten auch kleinere akustisch abgeschirmte Nischen oder Kabinen die richtige Umgebung. Für größere oder formelle Meetings eignen sich aber die klassischen Besprechungs- und Konferenzräume, die auch für Kundenbesuche und offiziellere Anlässe geeignet sind.

Von Dorothea Scheidl-Nennemann
(Sedus Public Relations Manager)