Die große Ehrlichkeit

Umweltaspekte am Beispiel des Stuhls black dot

Zu den wichtigsten Aspekten der Nachhaltigkeit zählen bei Industrieprodukten neben ihrer Sinnhaftigkeit eine hohe Design- und Materialqualität: Hat ein Nutzer lange Freude an einem Produkt, weil es eine dauerhaft ästhetische Gültigkeit besitzt und der Beanspruchung lange standhält, ist schon viel gewonnen. Werden bei der Materialauswahl, im Verarbeitungsprozess und in der Lieferkette wichtige Umweltaspekte berücksichtigt, wirkt sich das positiv auf die CO₂-Bilanz aus und ergibt den so genannten CO₂-Fußabdruck. Dasselbe trifft auf die Recyclingfähigkeit und Entsorgung zu. Unter der Lupe: der Bürodrehstuhl black dot.

Ökologische Eigenschaften

• Bezüge sind nicht verklebt
• TOXPROOF schadstoffgeprüft – Einsatz ungiftiger und emissionsarmer Materialien
• GREENGUARD Indoor Air Quality Certified
• Schäume FCKW-frei
• Öko-Tex-Standard 100-Anforderungen werden erfüllt
• Produktion gemäß EMAS III Umweltmanagement und "Made in Germany"
• Produktion gemäß DIN ISO 14001 Umweltmanagement

Service

• Umweltfreundliche kompostierbare Mehrwegverpackung
• Langlebigkeit
• Servicefreundlich durch einfachen Teileaustausch
• Einfache Demontage
• Weltweiter Service
• Zehn Jahre Ersatzteilversorgung
• Fünf Jahre Garantie generell und auf die Sedo-Lift-Mechanik 30 Jahre

Mit der CO₂-Bilanz wird der Gesamtbetrag von Kohlendioxid-Emissionen gemessen, der etwa durch die Aktivität oder den Lebensstil eines Menschen, einer Organisation, einer Nation oder durch die Herstellung eines Produktes entsteht. Zusammen mit anderen Treibhausgasen, die in der Atmosphäre freigesetzt werden, werden CO₂-Emissionen als wesentliche Verursacher der globalen Klimaerwärmung eingeordnet. Eine Gegensteuerung ist nur durch gänzlichen Verzicht auf umweltschädigende Maßnahmen und Herstellung von Produkten, Minimierung dieser oder durch Kompensationsmaßnahmen möglich. Letztere umfassen beispielsweise Klimaschutzprojekte wie die Aufforstung von Wäldern oder das Betreiben alternativer Energiegewinnungsmethoden – sofern sich diese hinsichtlich des Nachhaltigkeitsaspektes ihrer Installation als sinnvoll erweisen. Auch wenn der Emissionshandel teilweise Blüten treibt und die Wege zur Bioenergie teilweise durchaus kontrovers diskutierte und kritikwürdige Aspekte aufweisen, die Versuche zeigen zumindest alternative Wege auf und die Bereitschaft, diese zu beschreiben.

Produkte nutzen sich mit der Zeit ab, erhalten Patina, was eine generelle Erfahrung darstellt und daher vom Kunden auch nicht beanstandet wird. Vorausgesetzt, der Verschleiß der Oberflächen beziehungsweise Materialien setzt erst angemessen spät ein.
Michael Kläsener (Designer des "black dot")

Ein gänzlicher Konsumverzicht zeigt aber – wo er möglich ist – die konsequenteste Haltung mit dem besten Resultat, gefolgt von bewusstem Konsum oder bewusster Investition. Ergo: Intelligent einkaufen muss das Motto sein und die Nutzungsdauer von Produkten hinausschieben, so weit es geht – also das Gegenteil der weit verbreiteten Wegwerf-Mentalität. Das bewusste Verhalten dehnt sich selbstverständlich auf alle möglichen Lebenslagen aus, wie die der Wahl von Verkehrsmitteln, der Gestaltung von Urlaub, der Art zu wohnen und des Verhaltens im eigenen Heim und im Büro. Sedus – ein Pionier ökologischer Unternehmensphilosophie – hat die Ökobilanz seiner Produkte seit jeher im Visier. Am Beispiel des black dot sei hier demonstriert, wie die ökologischen Fakten konkret aussehen: Durch die zeitlose Gestaltung, ein intuitives Bedienkonzept und die Hochwertigkeit und Langlebigkeit der verwendeten Materialien wird für eine langjährige Gebrauchsfähigkeit und Lebensdauer garantiert. Der Stuhl wird in Deutschland am Sedus Standort Dogern produziert. Reparaturen oder auch eine vollständige Rücknahme der ausgedienten Produkte wird gewährleistet. Dazu gehören auch die Demontage, die Sortierung sowie das Recycling. Um sicherzustellen, dass die Bestandteile dieses Produktes sachgerecht entsorgt und recycelt werden können, sind die Materialien gekennzeichnet und leicht demontierbar. Durch die hervorragenden ökologischen Eigenschaften wirkt sich black dot positiv auf das Ratingsystem zur LEED-Zertifizierung aus.

Das Design eines Produktes wird meist noch nicht in die ökologische Bewertung einbezogen. Es erfolgen in der frühen Phase des Entwicklungsprozesses bereits viele Festlegungen, die sowohl das Äußere des Produktes als auch seine Leistungen und die Kosten beeinflussen. Andererseits führt eine Gestaltung, die auf langfristige Gültigkeit des Designs abzielt, zu einer langfristigen Akzeptanz des Produktes. Und diese hält mit der Dauer der technischen Qualität Schritt. Mit der Frage der Langlebigkeit verbunden ist sowohl die Möglichkeit, nach Jahren Ersatzteile auszutauschen als auch einen Polsterwechsel auszuführen. Produkte nutzen sich mit der Zeit ab, erhalten Patina, was eine generelle Erfahrung darstellt und daher vom Kunden auch nicht beanstandet wird. Vorausgesetzt, der Verschleiß der Oberflächen beziehungsweise Materialien setzt erst angemessen spät ein. Dann können auch Produkte in Ehren „ergrauen“.