Fassade als Spiegel der Unternehmenskultur

Hochregallager der Sedus Stoll AG setzt unübersehbares Zeichen

Weithin sichtbar erhebt sich in Dogern am Hochrhein ein kubisches Gebäude mit einer ungewöhnlichen Fassade. 16.000 Blechpaneele, Format 25 x 160 Zentimeter, in zwanzig warmen Farben fügen sich zu einem abstrakten Bild. Der Komplex harmoniert mit den Farben seiner Umgebung, zitiert Töne und Nuancen der Fertigungsgebäude, des kleinen Ortes, der Felder und Wiesen in der Nachbarschaft und des nahe gelegenen Schwarzwaldes: Das Hochregallager der Sedus Stoll AG Waldshut in Dogern, entworfen von den Berliner Architekten Matthias Sauerbruch und Louisa Hutton.

Für die Mitarbeiter eines der führenden europäischen Hersteller für Büromöbel ein Objekt des Stolzes, interpretiert die farbenprächtige Fassade für die Geschäftsleitung den Variantenreichtum der Bürostuhlfertigung, der rein theoretisch hunderte Millionen Möglichkeiten umfasst. Dr.-Ing. Bernhard E. Kallup, Vorstandsvorsitzender der Sedus Stoll AG: “Wir bieten eine außerordentliche Produktvielfalt für alle Anwendungsbereiche. Aus dem breiten Angebot für Administration, Kommunikation und Regeneration sind millionenfache technische und optische Varianten möglich, so dass der Gestaltungsfreiheit des Architekten oder Objekteinrichters keine Grenzen gesetzt sind. Diese Möglichkeiten haben die Architekten in der Fassadengestaltung symbolisiert.”

Flexibilität, Offenheit und Transparenz, gutes Design, höchste Qualität und optimale ergonomische Auslegung - diese Grundsätze sollten durch die Architektur sichtbar werden. Sauerbruch Hutton übersetzten sie in ein harmonisches Farbmosaik, welches das dominierende Hochregallager in seine Umgebung einbettet und gleichzeitig ein unübersehbares Zeichen setzt im Erscheinungsbild des designorientierten Unternehmens. Sedus Stoll hat nicht nur für seine Produkte zahlreiche Designpreise gewonnen, sondern erhielt 2002 die “Auszeichnung guter Bauten” vom Bund Deutscher Architekten für Umbau und Erweiterung des Büro- und Verwaltungsgebäudes in Dogern.

“Architektur ist Ausdruck der Unternehmenskultur und trägt damit zur Identifikation unserer Mitarbeiter mit dem Unternehmen bei”, begründet Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. Bernhard E. Kallup die hohen Ansprüche der Sedus Stoll AG. “Es dürfte wenig Firmen geben, deren Mitarbeiter stolz sind auf ein Lagergebäude.”   Demnächst will Sedus Stoll in Dogern ein neues Entwicklungs- und Innovationszentrum bauen. Die Architekten: Matthias Sauerbruch und Louisa Hutton.

Unten finden Sie eine kleine Auswahl an Bildern; weiteres Bildmaterial finden Sie im Sedus MediaCenter.