Sedus Systems feiert das 50. Jubiläum

Am 23. Juni 2012 feiert das Tochterunternehmen des Büromöbelherstellers Sedus Stoll AG, Sedus Systems, in Geseke sein 50jähriges Bestehen im Rahmen eines großen Familienfestes und blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück.
Die Firma wurde 1962 durch Karl Bröcker als Karl Bröcker GmbH & Co KG gegründet und nahm die Produktion von hochfesten kunststoffbeschichteten Holzwerkstoffplatten auf. 1965 entstand das erste Gesika Möbelpogramm. Nachdem die Tochter des Gründers und damalige Geschäftsführerin, Renate Bröcker, 1998 unerwartet tödlich verunglückt war, wurde die Karl Bröcker Stiftung gegründet, die auch die Gesellschafterfunktion übernahm.

Das vergangene Jahrzehnt war durch viele wichtige und innovative Weiterentwicklungen geprägt, denn seit 2002 gingen Sedus und das Gesika Büromöbelwerk, wie es später hieß, durch einen Zusammenschluss gemeinsame Wege. Im Jahr 2008 erfolgte schließlich auch die namentliche Umwandlung in die Sedus Systems GmbH als hundertprozentige Tochtergesellschaft. Sie wird heute von Dr.-Ing. Rolf Hallstein und Carl-Heinz Osten als Geschäftsführer geleitet.

Am Standort Geseke werden alle wesentlichen Korpusmöbel von Arbeitstischen über Container, Schranksysteme, Thekenelemente und zahlreiche Zusatzelemente mit hohem ergonomischen Anspruch entwickelt und gefertigt und bilden eine gestalterische Einheit im Sortiment der Sedus Stoll AG, die traditionell ihre Kernkompetenzen im Bereich der Bürositzmöbel hatte und durch die Fusion mit Gesika zum Komplettanbieter wurde. Die Produktentwicklungen der vergangenen Jahre wurden auch immer wieder mit renommierten Designpreisen ausgezeichnet.

„Wie sehr das Unternehmen auf den Standort Geseke baut“ so der Vorstandsvorsitzende der Sedus Stoll AG, Dr. Bernhard Kallup, „zeigen die Investitionen, die ganz aktuell vorgenommen wurden. Erst im April diesen Jahres wurde der Showroom mit einer Fläche von knapp 1.000 Quadratmetern grundlegend überarbeitet, neu geplant und eingeweiht. In der Fertigung wird zur Zeit die neue Anlage zur vollautomatischen Plattenbearbeitung sukzessive in Betrieb genommen. Die neue Produktionsmethode ist durch ihren rationalisierten Zuschnitt und eine fugenlose Kantentechnologie nicht nur ökonomischer und ökologischer sondern bietet vor allem einen enormen Kundennutzen, denn die Laserkanten stellen in ästhetischer Hinsicht einen Mehrwert ohne Mehrpreis dar. Die Investition in die neue Technologie am Standort von 8,2 Millionen EUR bestätigen unser Vertrauen in das Potenzial von Sedus Systems und in die Kollegen am Standort Geseke.“

Unten finden Sie eine kleine Auswahl an Bildern; weiteres Bildmaterial finden Sie im Sedus MediaCenter.