Jazz am Hochrhein in der Sedus Oase

Jahr für Jahr wird das Betriebsrestaurant Oase im Sedus Werk Dogern zum Veranstaltungsort der Konzertreihe "Jazz am Hochrhein".

Mit dem Ziel, das Kulturangebot im Landkreis Waldshut zu bereichern, werden seit 2008 namhafte Künstler aus der erweiterten Jazz-Szene zu exklusiven Konzerten eingeladen. Mit dem Sponsoring der Sedus Stoll AG wird ein internationales Programm geboten, das sich inzwischen über die Region hinaus etabliert hat.

Hier der aktuelle Konzerttermin und ein Überblick über die Konzerte der letzten 8 Jahre:

TINGVALL TRIO

Mit eingängigen Melodien und überschwänglichen Improvisationen begeistern die drei Wahlhamburger nicht nur das etablierte Publikum. Auch die Fans populärer Musik schätzen die Schaffenskraft des Tingvall Trios, das in der Szene als ebenbürtiger Nachfolger des legendären Esbjörn Svensson Trios E.S.T. gefeiert wird.
Das Tingvall Trio schrieb in den letzten zehn Jahren eine beispiellose Erfolgsgeschichte und ist heute ein internationaler Exportschlager geworden, mit Auftritten in über zwanzig Ländern und begeisterten Resonanzen in den Fachmagazinen. Die Künstler haben es geschafft, verschiedene Generationen hinter ihrem musikalischen Konzept zu vereinigen und auch ein junges Publikum für den Jazz zu gewinnen.

Infos & Tickets: www.oase-tickets.com

JONI’S SOUL

Mit einem exklusiven Konzert der Londoner Band JONI’S SOUL ehrt die Reihe „Jazz am Hochrhein“ das Lebenswerk der Ausnahmekünstlerin Joni Mitchell. Sie hinterließ mit über zwei Dutzend Alben ein musikalisches Erbe von unschätzbarem Wert, aber auch ein spürbares Vakuum, das treu ergebene Tribute-Bands zu füllen versuchen. JONI’S SOUL ist eine der bemerkenswert herausragenden, nicht zuletzt wegen ihrer einfühlsamen musikalischen Ausdrucksweise. Gemeinsam mt den heute angesagtesten Studiomusikern der britischen Szene interpretiert Sängerin Gina Foster unvergessliche Songs aus den Alben „Hejira“, „The Hissing Of Summer Lawns“, „Blue“ und „Court And Spark“ und erweckt Jonis Jazz-Kompositionen zu neuem Leben.

Joni’s Soul auf Facebook: https://www.facebook.com/Jonissoul/

DELLA MILES

Mit drei Jahren sang sie im Gospel-Chor, mit dreizehn stand sie auf der Bühne des elterlichen Live-Clubs in Texas. Sie brillierte sie in der Hauptrolle als "Sisterella" in Michael Jackson's Musical und arbeitete mit Größen wie Stevie Wonder, Marla Glen, Joshua Kadison und vor allem mit Whitney Houston, mit der sie für vier Jahre auf Welttourneen unterwegs war. Mit eigenen Kompositionen, einer raffinierten Mischung aus Soul, R&B und Jazz, ihrer großen Stimme und starker Bühnenpräsenz verzaubert Della Miles ihr Publikum von Beginn an und überzeugt auch als charmante Entertainerin. Über ihre Musik sagt sie selbst: "Ich mag es, meine Musik "Schmelztiegel" zu nennen. Eine großartige Mischung aus allem." Und ein großes Ziel hat sie auch noch: einen Grammy gewinnen.

Website Della Miles

JEAN LUC PONTY DUO

Als Violinvirtuose und Pionier des Jazzrock hat Jean Luc Ponty schon mit Größen wie Frank Zappa, Elton John und John McLaughlin zusammengearbeitet, später haben Einflüsse aus West-Afrika und Indien seinen Stil geprägt. "Regeln brechen" blieb seine Konstante, die eine ganze Generation junger Musiker beeinflusste.
In den 70er-Jahren fand er seinen ganz persönlichen Sound auf der elektrisch verstärkten Geige. Klare, vibratoarme Töne, raffinierte Doppelgriffe und Flageolett-Effekte, atemberaubend schnelle Saitenwechsel mit dem Bogen und eine schier grenzenlose Improvisierlaune sind sein unverwechselbares Markenzeichen.

Website Jean Luc Ponty

LENNY MAC DOWELL BAND

Lenny Mac Dowells Karriere begann im Jahr 1978, als ihm mit seinem Debut-Album "Flute Power" der Direkteinstieg in die Charts gelang. High-End Fans hegen und pflegen seine Direktschnitte "Airplay" und "Magic Flute" als Juwelen ihrer Plattensammlung. Die in den 80er Jahren entwickelte Aufnahmetechnik wurde seinerzeit als "Boxenkiller" in der Audiophilen-Szene gehandelt.
Ob Jazz oder Soul, Rock oder New Age - Lenny Mac Dowell erforscht, damals wie heute, auf seine eigene Art und Weise die Frage, wie die Flöte als klassisches Instrument in alternativen Anwendungen wirken kann. Die Ausschöpfung der elektronischen Möglichkeiten und das eigens entwickelte Synth-Flute Equipment bieten ihm ein unendlich weites Feld für neue und kreative Entdeckungen.

Impressionen auf YouTube

MAX MUTZKE

Wer im Landkreis kennt ihn nicht? Max Mutzke, der 2004 durch seinen Beitrag beim "Eurovision Song Contest" berühmt wurde und seine Sängerlaufbahn darauf begründete, zeigt alle Facetten seines musikalischen Spektrums. Mit dem neuen "Live"­Album, das er seit einigen Monaten auf einer Tournee vorstellte, bereichert er die Jazz­Fans. Für sein Album "Durcheinander" hat er den ersten Platin­Jazz Award ent­gegengenommen.
Kritikerstimmen in der FAZ fassten den Erfolg zusammen: "Da meint man gewisse Standards aus Pop, Soul und Jazz seien nicht zu übertreffen und dann kommt Max Mutzke daher und singt sie so, als erlebe man das alles zum ersten Mal."

Website Max Mutzke

NICOLE JO

Nicole Johänntgen, Namensgeberin der Gruppe, wurde 1981 geboren, begann mit sechs Jahren Klavier zu spielen und griff einige Jahre später bereits zum Saxofon. Sie sammelte ihre ersten Bühnenerfahrungen in der Band ihres Vaters wie auch im Jugend Jazz Orchester des Saarlandes. 1998 gründete sie mit ihrem Bruder Stefan Johänntgen (Keyboards), Christian Konrad (Bass) und Elmar Federkeil (Schlagzeug) das Quartett NICOLE JO.
Eine unbändige Spielfreude und seine Bühnenpräsenz lassen musikalische Grenzen aufbrechen. Die Musiker bringen die Melodien zum Schweben, es entstehen fast futuristische Klänge. Immer wird dabei aber der alte Geist des Blues beschworen und in eine moderne Klangsprache übersetzt.

Website Nicole Jo

DIETER ILG MIT TRIO PARSIFAL

Jazz und Klassik: Dieter Ilg kennt beide Welten. Obwohl er mit sechzehn Jahren den Entschluss fasste, Jazzbassist zu werden, studierte er klassischen Kontrabass an der Musikhochschule Freiburg. Auch der umfassenden Musikgeschichte wegen.
Es hat nicht erst des 200. Geburtstages von Richard Wagner bedurft, um Dieter Ilg, der seit vielen Jahren zu den führenden europäischen Jazzbassisten zählt, auf den gewaltigsten, monströsesten, in jedem Fall deutschesten Opernkomponisten zu stoßen. Mit "Parsifal" gelang ihm eine verblüffend logische, kammermusikalische Umdeutung des opulenten Materials: Das Monumentale wird sinnlich, das Sinnliche monumental.

Website Dieter Ilg

VINCENT KLINK & PATRICK BEBELAAR

Was führt einen musizierenden Koch und einen kochenden Musiker zusammen? Es sind die gemeinsam empfundenen Küchendüfte, und dass man sich gegenseitig gut riechen und damit gut leiden kann. Daraus entstand die Lust, gemeinsam musikalische Erzählungen darzubieten.
Patrick Bebelaar wurde im Jahr 2000 mit dem "Jazzpreis Baden ­Württemberg" ausgezeichnet und wurde vor allem durch Crossover von Klassik, Straight­Jazz und der Musik anderer Kulturen bekannt. "Das Ding" von Vincent Klink ist die Küche des Stuttgarter Restaurants "Wielandshöhe", das Schreiben, der Kräutergarten und sein Bassflügelhorn.

Website Projekt Klink & Bebelaar

WOLFGANG DAUNER TRIO

Wolfgang Dauner zählt zu den profiliertesten europäischen Jazzmusikern und hat die musikalische Szene über mehrere Jahrzehnte wesentlich beeinflusst. Dauner war in den europäischen Jazz­Polls unter den Dauersiegern und bei allen wichtigen Festivals präsent.
Er komponiert für Film, Fernsehen und Hörspiel und war im künstlerischen Beirat der Union Deutscher Jazzmusiker. Das Wolfgang Dauner Trio mit Florian Dauner und Mini Schulz trat anlässlich der Verleihung der German Jazz Trophy "A Life for Jazz" 2003 mit Wolfgang Dauner erstmals gemeinsam auf. Dauners Sohn Florian spielt u. a. als Schlagzeuger bei den Fantastischen Vier, Mini Schulz ist Professor für E­- und Kontrabass im Bereich Jazz/Pop an der Musikhochschule Stuttgart.

Website Wolfgang Dauner Trio

RIGMOR GUSTAFSSON

Rigmor Gustafsson hat sich längst als "prima inter pares" unter den schwedischen Jazzsängerinnen etabliert. In zwei Kontinenten ausgebildet, vereint sie die Vorzüge der amerikanischen wie der skandinavischen Jazzschule in sich. Ob bei ihren eigenwilligen Interpretationen oder zuletzt ihren eigenen Kompositionen, stets wird die Natürlichkeit, der Zauber und die Tiefe ihres Gesangs hervorgehoben.
Nach ihrer Ausbildung an der Royal Academy of Music in Stockholm machte sie sich sehr rasch in der schwedischen Szene als Vokalistin einen Namen. In Deutschland zog ihr gefeierter Auftritt beim JazzFest Berlin 2001 eine Einladung zum JazzBaltica Festival 2002 nach sich, auf dem sie sich einem größeren deutschen Publikum vorstellen konnte.

Website Rigmor Gustafsson

KLAZZ BROTHERS & CUBA PERCUSSION

Mit ihrem mehrfach ausgezeichneten Programm "Classic meets Cuba" bringen Klazz Brothers & Cuba Percussion frischen Wind in die Konzertsäle. Klassiker der Musikgeschichte erwachen in ungewohntem Klanggewand zu neuer Lebendigkeit - mit geistreich­pfiffigen Arrangements hinein in die Welt der Leidenschaft und ansteckender kubanischer Lebensfreude.
Zur ersten deutsch­kubanischen Begegnung war es in Havanna gekommen. Die drei Klazz Brothers trafen dort auf das Duo Cuba Percussion, man improvisierte spontan miteinander. Die klassische Ausbildung der Deutschen und das geradezu spektakuläre Rhythmusgefühl der Kubaner gehen seitdem eine verblüffende Verbindung ein: Klassik, Jazz und die Musik Lateinamerikas ergänzen sich zu einer eigenen, universalen Sprache.

Website Klazz Brothers

MANU KATCHÉ

Ein Meister der Perkussionskunst gibt sich die Ehre. „Ich sehe meinen musikalischen Werdegang als Kontinuum“, meint der Franzose, dessen Familie von der Elfenbeinküste stammt. Nach dem klassischen Studium am Pariser Konservatorium und Lehrjahren in den Bands von Popstars wie Sting und Peter Gabriel erschien vor fünf Jahren sein Debütalbum beim renommierten Label ECM.
Der dezente, aber grundsolide Druck, den die Perkussionsarbeit des Leaders gemeinsam mit Pino Palladinos punktgenauem Bass ausübt, inspiriert das gesamte Ensemble. Natürliche Harmoniefolgen tragen so eingängige wie zwingende Melodien. Die Stimmung schwankt zwischen träumerisch und tänzerisch, sucht eine imaginäre Schnittmenge zwischen Katchés langjährigen Bandchefs Jan Garbarek und Sting.

Website Manu Katché

VIKTORIA TOLSTOY

Die schwedische Sängerin Viktoria Tolstoy wurde 1974 in einem kleinen Ort nahe Stockholm geboren, doch hat sie russisches Blut in den Adern. Ihr Urgroßvater wuchs als Sohn des weltberühmten Schriftstellers Lew Tolstoi noch im russischen Zarenreich auf. Mitte der 90er Jahre wurde sie bei einem Auftritt in einem Stockholmer Club entdeckt und bekam ihren ersten Plattenvertrag.
Kaum zwei Jahre später gelang ihr mit dem Album "För Älskad - Too Lovedder" Sprung an die Spitze der Hitlisten. Sie trat mit Jazzgrößen wie Ray Brown und McCoy Tyner auf und gab Konzerte quer durch die Welt. Mit insgesamt acht Veröffentlichungen, vorzugsweise auf dem renommierten Plattenlabel ACT, gehört Viktoria Tolstoy heute zu den anerkannten Größen des Vocal Jazz.

Website Viktoria Tolstoy

WOODSTOCK-NIGHT mit CHANGE PARTNERS

Vor über 40 Jahren traten David Crosby, Stephen Stills, Graham Nash & Neil Young auf dem Woodstock Festival auf und wurden dadurch eine der erfolgreichsten und bekanntesten Folkrock Bands. Noch heute sind die Legenden der Hippiegeneration weltweit unterwegs.
Die im Jahr 1995 gegründete Band "Change Partners" hat sich ganz den weltbekannten Kompositionen von "CSN&Y" verschrieben und erhielt im Jahr 2003 den begehrten "Sennheiser Music Award". Mit Gitarren der Edel-Manufaktur Martin, einer Mundharmonika und beeindruckenden, vierstimmigen Harmoniegesängen vermitteln sie die große Ära des amerikanischen Folk. Anleihen aus Rock, Soul, Country und Blues verschmelzen zu einer unverwechselbaren Einheit, der man sich kaum entziehen kann.

Website Change Partners

MARCUS SCHINKEL TRIO & INDIGO STREICHQUARTETT

Man denke nur an das Jacques Loussier Trio und sein legendäres "Play Bach". An Beethoven hat sich bisher allerdings kein Jazzer herangetraut. Keiner, außer Marcus Schinkel. In der Vergangenheit hat er bereits Kompositionen von Beethoven wie die Mondscheinsonate und auch "Für Elise" arrangiert. Nun ist er einen Schritt weiter gegangen und hat sich neun Themen aus den neun Symphonien Beethovens ausgesucht und für Jazztrio und Streichquartett aufwendig arrangiert.
Das Marcus Schinkel Trio, das seit neunzehn Jahren unverändert in derselben Besetzung spielt, kann auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Zahlreiche Konzertreisen führten das Ensemble durch Europa, Russland, die Karibik und Asien.

Website Markus Schinkel

ANDREAS VOLLENWEIDER & FRIENDS

Andreas Vollenweider wuchs in einer künstlerisch vielseitigen und inspirierenden Umgebung auf. Als Autodidakt wurde er zunächst zum Multiinstrumentalisten, auf der Suche nach "seinem" Instrument. 1975 entdeckte er die Harfe für sich, entwickelte eine eigene Spieltechnik und modifizierte das Instrument nach seinen Bedürfnissen. So entstand ein eigenständiges Instrument, die elektro­akustische Harfe.
Vollenweider, der "notorisch an eine bessere Welt glaubt", ist ein tatkräftiger Unterstützer von Menschenrechts-­ und Umwelt­organisationen. Unter seinen zahlreichen Auszeichnungen finden sich der World Music Award, der Edison Award und sogar ein Grammy.

Website Andreas Vollenweider

KLAUS DOLDINGER’S PASSPORT

Der Saxophonist und Komponist Klaus Doldinger ist einer der erfolgreichsten Jazzmusiker Deutschlands. Zu seinen bekanntesten Kompositionen gehören die Titelmusik der ARD-Krimireihe "Tatort" und die Filmmusik zum Kinohit "Das Boot".
Seine seit über dreißig Jahren in verschiedenen Besetzungen aktive Fusion-Formation "Passport" präsentiert mit "Passport to Morocco" die Ergebnisse eines musikalischen Experimentes auf dem afrikanischen Kontinent. Vor rund vier Jahrzehnten reiste Klaus Doldinger als junger Jazzmusiker mit seinem damaligen Quartett zum ersten Mal durch marokkanische Städte. Er erlebte den für Mitteleuropäer bizarren Charme der Basare, hörte Namen wie Marrakesch, Agadir, Casablanca, Fes und spielte eine Musik, die für ihn selbst noch frisch und voller Abenteuer war.

Website Klaus Doldinger