Von Sedustainable zu S:ircle

Von Sedustainable zu S:ircle

Sedus engagiert sich seit vielen Jahren für eine nachhaltige Unternehmensführung. Mit Sedustainable wurde dieser Ansatz 2024 auf eine neue kommunikative Ebene gehoben.

Wie verstehst du persönlich Sedustainable – ist es eher ein Programm, eine Haltung oder ein strategischer Rahmen für die Zukunft?

Sedustainable ist weit mehr als ein Programm – es ist Ausdruck einer Haltung, die tief in der DNA von Sedus verankert ist. Der Begriff vereint Sedus und Sustainability und bringt damit auf den Punkt, was das Unternehmen seit jeher prägt: verantwortungsvolles Handeln im Einklang mit Mensch, Umwelt und Wirtschaft.

Nachhaltigkeit gilt bei Sedus nicht als Trend, sondern als gelebte Tradition. Sie bildet die Grundlage unternehmerischer Entscheidungen – von der Produktentwicklung über die Fertigung bis hin zum sozialen Engagement.

Ernst Holzapfel, Marketing-Direktor bei Sedus

Unter dem Dach von Sedustainable bündelt Sedus die drei Dimensionen, die nachhaltiges Handeln definieren: People, Planet, Profit.

Besonders prägend ist dabei das Unternehmensmodell: Rund zwei Drittel des Gewinns fließen an die Haupteigentümer – die „Stoll VITA Stiftung“ und die „Karl Bröcker Stiftung“ – und werden ausschließlich in Projekte investiert, die Kindern, Bildung, Umwelt und gesunder Ernährung zugutekommen.

Sedustainable ist somit mehr als eine Strategie: Es ist ein Bekenntnis zu einer Haltung, die das Heute prägt und das Morgen mitgestaltet.

Wenn du den aktuellen Stand der Nachhaltigkeit bei Sedus in einem Satz zusammenfassen müsstest – wie würde er lauten?

Sedus steht für Verantwortung mit Wirkung – für Räume, die Sinn stiften, Gestaltung, die Menschen stärkt, und ein Engagement, das der Gesellschaft etwas zurückgibt.

Was hat es mit der neuesten Nachhaltigkeitsinitiative S:ircle auf sich?

Mit S:ircle geht das Unternehmen konsequent den nächsten Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft. Das Konzept übersetzt die Haltung von Sedustainable in ein ganzheitliches Angebot, das Nachhaltigkeit konkret erlebbar macht. S:ircle steht für zirkuläre Möbel und flexible Nutzung, basierend auf den vier Rs – Return, Rent, Refurb, Reuse – und den vier Cs – Care, Connect, Configure, Contribute. So entsteht ein System, das ökologische Verantwortung, wirtschaftliche Effizienz und soziale Wirkung miteinander verbindet – und es Unternehmen, Fachhandelspartnern und Planern ermöglicht, selbst einfach und wirkungsvoll Teil des Kreislaufs zu werden.

S:ircle beinhaltet u. a. ein Mietmöbelmodell inkl. geplanter digitaler Plattform. Wie verändert sich dadurch das Kundenerlebnis und welche Vorteile ergeben sich konkret für Unternehmen oder Planer?

Mit S:ircle wird das Einrichten zum dynamischen Prozess – individuell, transparent und zukunftssicher. Das Angebot ist modular aufgebaut und lässt sich wie ein Baukasten an die jeweiligen Bedürfnisse eines Unternehmens anpassen, sei es in der Kultur, der Finanzstruktur oder der Art, wie Menschen arbeiten. Alle Komponenten – von Planung und Beratung über Mietmodelle bis hin zu Refurbish und Reuse – sind flexibel kombinierbar und skalierbar. So können Flächen bei Wachstum oder Reduktion einfach angepasst werden, ohne Kapitalbindung und mit maximaler Flexibilität. Über die digitale Plattform behalten Unternehmen zudem jederzeit den Überblick über ihren Bestand und ihren ökologischen Fußabdruck. S:ircle macht nachhaltige Einrichtung nicht nur möglich, sondern messbar – eine runde Sache.

Welche weiteren Entwicklungen oder Visionen siehst du für Sedus im Kontext der Kreislaufwirtschaft und nachhaltiger Unternehmensführung in den kommenden Jahren?

Kreislaufwirtschaft wird bei Sedus zu einem zentralen Bestandteil einer ganzheitlichen Vision, in der das Unternehmen als Partner für zukunftssichere Arbeitswelten agiert. Als umfassender Anbieter von hochwertigem, designorientiertem und ergonomischem Mobiliar, Beratungs- und Serviceleistungen sowie Management-Software und digitaler Integration unterstützt Sedus Unternehmen dabei, Arbeitsumgebungen zu gestalten, in denen Menschen ihr Potenzial entfalten können.

Mit der Erweiterung des Geschäftsmodells durch S:ircle wird zudem die Zukunftsfähigkeit der Kunden in volatilen Zeiten gestärkt, indem nachhaltige, flexible und wirtschaftlich wirksame Lösungen angeboten werden, die sich an veränderte Anforderungen anpassen lassen.

Die Vision „We really care“ kommt darin klar zum Ausdruck: Arbeitsweltgestaltung wird als Ökosystem verstanden, in dem ökologische, ökonomische und soziale Aspekte miteinander verbunden sind. Es geht um weit mehr als Büroeinrichtung – es geht um sinnstiftende Lösungen, die das Wohlbefinden der Mitarbeitenden fördern, das Wachstum von Unternehmen stärken und einen Beitrag für Gesellschaft und Umwelt leisten.

Sie möchten mehr über S:ircle erfahren?

Weiterführende Informationen finden Sie hier: Mehr zu S:ircle

Dieses Interview erschien erstmals im Sedus LOOKBOOK N° 03. Hier können Sie sich die ganze Ausgabe des Magazins kostenlos per E-Mail bestellen.

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