Rezyklatanteil wird zum Wettbewerbsfaktor
Lange standen bei der Auswahl von Büromöbeln vor allem Ergonomie, Funktion und Wirtschaftlichkeit im Mittelpunkt. Heute kommen weitere Anforderungen hinzu: Produkte sollen Ressourcen schonen, Emissionen reduzieren und möglichst lange im Nutzungskreislauf bleiben.
Insbesondere im öffentlichen Sektor und bei Unternehmen mit eigenen ESG-Zielen fließen Kriterien wie Recyclinganteile, CO₂-Fußabdruck oder Kreislauffähigkeit zunehmend in Ausschreibungen und Beschaffungsrichtlinien ein. Gleichzeitig verlangen Nachhaltigkeitszertifizierungen für Gebäude und Innenausbauten immer häufiger belastbare Produktdaten, die eine objektive Bewertung ermöglichen.
Warum recycelte Rohstoffe so wichtig sind
Die Herstellung neuer Materialien gehört zu den größten Verursachern von CO₂-Emissionen im Produktlebenszyklus. Werden stattdessen Sekundärrohstoffe eingesetzt, können Ressourcen geschont und der Bedarf an energieintensiven Primärmaterialien reduziert werden.
Deshalb definiert Sedus bereits zu Beginn der Produktentwicklung konkrete Nachhaltigkeitsziele – etwa für den Recyclinganteil der eingesetzten Materialien und den maximal zulässigen CO₂-Fußabdruck. Nachhaltigkeit wird damit zu einer messbaren Entwicklungsgröße und nicht erst am Ende des Prozesses bewertet.

Bis zu 68 % recycelte Rohstoffe – ein messbarer Beitrag
Mit einem Recyclinganteil von bis zu 68 % gehört der Loungesessel se:cove zu den Produkten, bei denen verantwortungsvolle Materialwahl bereits in der Konstruktion beginnt. Dieser hohe Anteil recycelter Rohstoffe trägt wesentlich dazu bei, die produktbezogenen CO₂-Emissionen zu reduzieren.
Je nach Ausführung liegt das CO₂-Äquivalent des vollgepolsterten Loungesessels bei nur 12,5 kg (Cradle-to-Gate-Betrachtung). Das verdeutlicht, welchen Einfluss die Materialauswahl bereits in den frühen Phasen des Produktlebenszyklus auf die Umweltbilanz haben kann.
Transparenz als Schlüssel zur Nachhaltigkeit
Architekten, Fachhändler und Einkäufer reicht eine einzelne Kennzahl allerdings selten aus. Sie brauchen nachvollziehbare Daten, die sich in Nachhaltigkeitsbewertungen und Ausschreibungen integrieren lassen.
Deshalb stellt Sedus für seine Produkte umfassende Umweltinformationen in Form von Environmental Product Information (EPI) bereit. Diese enthalten unter anderem Angaben zu den Umweltauswirkungen über den gesamten Lebenszyklus, zur Materialzusammensetzung, zu Recyclinganteilen sowie zu den verursachten CO₂-Emissionen. Diese Transparenz erleichtert es Planern, fundierte Entscheidungen zu treffen und Nachhaltigkeitsanforderungen belastbar nachzuweisen.

Materialwahl ist nur ein Teil der Lösung
Ein hoher Rezyklatanteil entfaltet seine Wirkung besonders dann, wenn er Teil eines ganzheitlichen Nachhaltigkeitskonzepts ist. Daher betrachtet Sedus den gesamten Produktlebenszyklus: von der Entwicklung über die regionale Beschaffung und energieeffiziente Produktion bis hin zu Langlebigkeit, Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit.
Gerade diese Kombination wird für moderne ESG-Strategien immer wichtiger. Denn nachhaltige Produkte sollen nicht nur ressourcenschonend hergestellt werden, sondern auch möglichst lange genutzt und am Ende ihres Lebenszyklus wieder in den Materialkreislauf zurückgeführt werden können.

Nachhaltigkeit wird planbar
Die Anforderungen an nachhaltige Beschaffung werden in den kommenden Jahren weiter steigen. Für Unternehmen bedeutet das: Möbel müssen nicht nur funktional und gestalterisch überzeugen, sondern ihre Umweltleistung auch nachvollziehbar belegen können.
Mit einem Recyclinganteil von bis zu 68 %, transparent dokumentierten Umweltkennzahlen und einer konsequent auf Kreislaufwirtschaft ausgerichteten Produktentwicklung steht se:cove für eine Möbelgeneration, die ökologische Verantwortung und Qualität gleichermaßen in den Mittelpunkt stellt.
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