Hybride Arbeit hat das Büro verändert. Menschen kommen nicht mehr ausschließlich an einen fest zugeordneten Arbeitsplatz. Je nach Aufgabe benötigen sie unterschiedliche Umgebungen: Orte für Austausch und Zusammenarbeit, aber ebenso Bereiche für Rückzug, Ruhe und konzentriertes Arbeiten.
Der Trendmonitor Sedus INSIGHTS N° 20 beschreibt Fokusarbeit deshalb als eine zunehmend knappe Ressource. In einer Arbeitswelt voller Reize und Unterbrechungen gewinnt das Büro gerade dann an Bedeutung, wenn es gezielt Räume für Konzentration bietet. Modulare Möbel, flexible Zonierungen und variable Übergänge helfen dabei, für unterschiedliche Tätigkeiten den jeweils passenden Ort bereitzustellen.
Doch was passiert, wenn sich der Bedarf ändert?

Arbeitswelten sind nie fertig
Vielleicht benötigt ein Team heute vor allem offene Projektflächen. Einige Monate später steigt der Bedarf an Einzelarbeitsplätzen und Rückzugsmöglichkeiten. Eine Fläche, die zunächst für Kommunikation ausgelegt war, braucht plötzlich zusätzliche Fokuszonen. Gleichzeitig verändern sich Teamgrößen, Anwesenheitsquoten und Arbeitsweisen.
Die klassische Antwort darauf lautet häufig: neu planen, neu beschaffen, neu einrichten.
Ein zirkuläres Modell eröffnet eine andere Perspektive. Statt Büroeinrichtung als einmalige Investition in einen möglichst endgültigen Zustand zu verstehen, wird sie Teil eines Systems, das Veränderungen von Anfang an mitdenkt.
Hier setzt S:ircle an. Das zirkuläre Angebot der Sedus Stoll Gruppe verbindet vier miteinander kombinierbare Bausteine: Mieten, Gebrauchtkauf, Rücknahme und professionelle Aufbereitung. Möbel sollen dadurch möglichst lange genutzt, wiederaufbereitet und erneut in den Kreislauf gebracht werden. Ändern sich die Anforderungen eines Unternehmens, kann die Ausstattung erweitert, reduziert oder ausgetauscht werden.
Kreislaufwirtschaft wird damit mehr als eine Frage der Herkunft und Lebensdauer der Möbel. Sie wird zu einem Werkzeug für flexible Arbeitswelten.

Fokus nachrüsten statt neu anfangen
Gerade beim Thema „Fokus im Büro“ wird dieser Vorteil sichtbar. Ein konzentrationsförderndes Büro besteht nicht zwangsläufig aus vielen abgeschlossenen Einzelbüros. Entscheidend ist vielmehr eine Vielfalt unterschiedlicher Settings. Mitarbeitende sollen je nach Aufgabe, Vorlieben und Situation wählen können, wo sie am besten arbeiten. Dabei spielen neben der räumlichen Abschirmung beispielsweise Akustik, Licht und Materialien eine wichtige Rolle.
Doch was, wenn eine Bürofläche diese Vielfalt noch nicht bietet?
Mit einem zirkulären Modell lassen sich zusätzliche Arbeitsplätze, Rückzugsbereiche oder passende Möbel für Fokussettings bedarfsgerecht ergänzen, ohne die gesamte Einrichtung neu denken und neu kaufen zu müssen. Wird später mehr Raum für Zusammenarbeit benötigt, kann die Ausstattung erneut angepasst werden.
S:ircle unterstützt damit eine Büroplanung, die Veränderung nicht als Ausnahme betrachtet, sondern als Normalfall. Das passt zu einer hybriden Arbeitswelt, in der sich Teams, Flächennutzung und Anforderungen kontinuierlich weiterentwickeln.

Flexibilität wird zum Nachhaltigkeitsfaktor
Das zeigt auch, dass Nachhaltigkeit und Flexibilität keine Gegensätze sind. Je besser eine Einrichtung auf neue Anforderungen reagieren kann, desto seltener muss sie komplett ersetzt werden.
S:ircle verfolgt dafür einen ganzheitlichen Ansatz über den Lebenszyklus der Möbel hinweg. Durch Mehrfachnutzung und professionelle Aufbereitung sollen Produkte möglichst lange im Einsatz bleiben. Gleichzeitig ermöglicht das Modell Unternehmen, ihre Einrichtung an neue Arbeitsformen, Teamgrößen oder Flächennutzungen anzupassen.
Das kann besonders relevant werden, wenn Unternehmen neue Bürokonzepte zunächst erproben möchten.
- Wie viele Fokusplätze werden tatsächlich benötigt?
- Welche Bereiche werden intensiv genutzt?
- Wo braucht es mehr Rückzug, wo mehr Austausch?
Insbesondere für bestehende Büros bietet dieses Modell Vorteile: Konnte die zukünftige Entwicklung bei der ursprünglichen Planung noch nicht berücksichtigt werden, lassen sich nun die tatsächlichen Nutzererfahrungen gezielt in die Weiterentwicklung einbeziehen.

Das anpassungsfähige Büro
Sedus INSIGHTS N° 20 macht deutlich: Konzentration entsteht nicht allein durch Disziplin. Auch die Umgebung muss Fokus ermöglichen. Menschen unterscheiden sich jedoch darin, , welche Bedingungen sie dafür benötigen. Eine moderne Arbeitswelt braucht deshalb Auswahl und unterschiedliche räumliche Angebote.
Das Circular Office ergänzt diesen Gedanken um eine weitere Ebene: Nicht nur die Menschen sollen zwischen unterschiedlichen Settings wählen können – auch das Büro selbst muss wandlungsfähig bleiben.
Hier liegt die Verbindung zwischen Fokus-Büro und Kreislaufwirtschaft. Wer Büroeinrichtung im Kreislauf denkt, schafft die Voraussetzung dafür, Arbeitswelten immer wieder an reale Bedürfnisse anzupassen – mit vorhandenen Ressourcen, Second-Life-Produkten, Mietmodellen und professioneller Aufbereitung.
So entsteht eine neue Vorstellung von nachhaltiger Bürogestaltung: nicht möglichst lange an einer einmal geplanten Umgebung festzuhalten, sondern vorhandene Werte möglichst lange zu nutzen und gleichzeitig Veränderung zu ermöglichen.
S:ircle ist damit mehr als ein nachhaltigeres Beschaffungsmodell. Es wird zum Schlüssel für bessere Arbeitswelten – für Büros, die heute Zusammenarbeit ermöglichen, morgen mehr Fokus bieten und sich übermorgen neuen Anforderungen anpassen.
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