Warum dieses LOOKBOOK jetzt?

In vielen Projekten zeigt sich, dass Anforderungen an Büroflächen vielfältiger geworden sind. Teams wechseln zwischen konzentrierter Einzelarbeit, spontanen Abstimmungen und Phasen, in denen Erholung oder informeller Austausch im Vordergrund steht. Damit Räume diesen Wechsel unterstützen können, braucht es klar lesbare Zonen, unterschiedliche Atmosphären und Angebote, die sich anpassungsfähig nutzen lassen.
Unsere aktuellen Sedus INSIGHTS zum konzentrierten Arbeiten im hybriden Büro machen dabei vor allem eines deutlich: Fokus entsteht nicht zufällig. Er wird wahrscheinlicher, wenn Menschen ihr unmittelbares Umfeld steuern können, wenn Reize dosierbar sind und es Settings gibt, die sowohl Rückzug als auch Orientierung ermöglichen. LOOKBOOK N° 03 knüpft an diese Erkenntnisse an und zeigt, wie sich solche Qualitäten über Material, Form, Möblierung und Raumlogik spürbar machen lassen — in offenen Flächen ebenso wie in differenzierten Arbeitslandschaften.
Was einen in LOOKBOOK N°03 erwartet

Agentur Haute Innovation
Das LOOKBOOK ist in thematische Kapitel gegliedert, die sich wie ein roter Faden durch aktuelle Workplace-Fragen ziehen:
Materiality
Materialien sind längst mehr als Oberfläche. Sie beeinflussen Atmosphäre, Akustik, Haptik – und damit auch, wie fokussiert oder entspannt wir uns in einem Raum fühlen. Gleichzeitig wird Materialwahl zum sichtbaren Ausdruck von Verantwortung. Im LOOKBOOK zeigen wir, wie biobasierte, zirkuläre und ressourcenschonende Materialien nicht nur Nachhaltigkeit belegen, sondern reale Aufenthaltsqualität erzeugen.
Hybrid Hospitality
Arbeitsplätze lernen von Orten, an denen Menschen gerne sind: Hotels, Cafés, Lounges, Bibliotheken. Diese „Third Places“ bringen etwas ins Büro zurück, das im reinen Funktionslayout oft fehlte: Gastfreundschaft, Wärme und soziale Leichtigkeit. Hybrid Hospitality steht für Räume, die Community ermöglichen – und gleichzeitig verlässliche Rückzugs- und Fokussettings bieten.
Neuroinklusive Arbeitswelten
Ein Büro funktioniert nicht nur für „den Durchschnitt“. Menschen unterscheiden sich darin, wie sie Reize wahrnehmen, wie schnell sie ermüden oder wie viel Rückzug sie brauchen. Neuroinklusion bedeutet nicht Spezialräume für einzelne, sondern eine sensorisch abgestufte Vielfalt, aus der jede:r wählen kann. Das ist ein echtes Qualitätssignal – für Nutzende genauso wie für Auftraggebende.
Von Sedustainable zu S:ircleby Sedus
Nachhaltigkeit wird konkret, wenn Kreisläufe funktionieren. Mit S:ircleby Sedus rückt eine neue Logik in den Vordergrund: nutzen statt besitzen, erneuern statt wegwerfen, wiederverwenden statt neu produzieren. Das LOOKBOOK zeigt, wie CircularThinkingnicht nur ein Ziel, sondern ein praktischer Projektvorteil wird – für Budgets, CO₂-Bilanzen und flexible Umbauten.
Arbeitsplätze mit Perspektive
Wie sehen Orte aus, die auch in zwei oder fünf Jahren noch passen? Hier geht es um räumliche Resilienz: Zonen, die mit Teams wachsen, Rollenwechsel zulassen und neue Nutzungsmuster aufnehmen können, ohne dass alles neu geplant werden muss.
Was wir damit erreichen wollen

Interiors Group
LOOKBOOK N° 03 versteht sich als Sammlung von Perspektiven, Materialien, Raumideen und Projekterfahrungen, die aktuelle Fragen der Arbeitswelt greifbar machen. Es zeigt, wie sich hybride Nutzung, Konzentrationsbedarfe, informelle Begegnung und nachhaltige Entscheidungen in räumliche Qualitäten übersetzen lassen – nicht als festes Rezept, sondern als vielfältige Ansätze, die je nach Kontext weitergedacht werden können.
Im Mittelpunkt stehen konkrete Beispiele und Prinzipien, die Orientierung geben: von atmosphärischer Zonierung über Material- und Farbwirkungen bis hin zu kreislauffähigen Lösungen und neuen Typologien für Rückzug, Austausch und Regeneration. So entsteht ein Bild davon, wie Arbeitsumgebungen heute funktionieren können – flexibel, menschenbezogen und mit Blick auf Ressourcen und langfristige Nutzbarkeit.
Jetzt eintauchen
Das LOOKBOOK liefert nicht nur Bilder, sondern Haltung, Orientierung und Impulse für die Praxis. Wir freuen uns, wenn es Sie in Projekten begleitet – als Diskussionsgrundlage, Inspirationsquelle oder Argumentationshilfe.
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