Nachhaltigkeit beginnt vor dem ersten Prototyp
Bereits in der Entwicklungsphase wird jedes Produkt unter Umweltgesichtspunkten bewertet. Ökobilanzen und Lebenszyklusanalysen fließen früh in den Prozess ein. Materialien werden nicht nur nach Optik, Haptik oder Preis ausgewählt, sondern hinsichtlich ihrer Umweltauswirkungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg geprüft.
Das Ergebnis bei se:cove:
Bis zu 68 % recycelte Rohstoffe
Ein CO₂-Äquivalent von nur 12,5 kg (in einer Ausführung) – ein bemerkenswert niedriger Wert für einen komplett gepolsterten Loungesessel
Doch Nachhaltigkeit lässt sich nicht allein in Zahlen messen. Sie zeigt sich vor allem in der Konstruktion.
Sortenrein konstruiert – für echte Kreislauffähigkeit

Kreislauffähigkeit entsteht nicht zufällig. Sie ist das Resultat konstruktiver Entscheidungen. se:cove wurde so entwickelt, dass Materialien möglichst sortenrein trennbar sind. Auf verklebte Bezüge wird bewusst verzichtet – ein wichtiger Schritt, um Demontage, Reparatur oder stoffliche Verwertung am Ende des Produktlebens zu erleichtern.
Auch weitere Materialentscheidungen zahlen auf Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit ein:
FCKW-freie Schäume
Galvanisierung mit Chrom III
Einsatz von Bezugsstoffen nach Oeko-Tex Standard 100
Keine Stoffe der REACH-Kandidatenliste oberhalb von 0,1 %
Diese Details sind unsichtbar – aber entscheidend für echte Nachhaltigkeit.
Reparierbar statt austauschbar

Die größte ökologische Wirkung entfaltet ein Produkt in seiner Nutzungsdauer. Je länger es im Einsatz bleibt, desto besser fällt seine Gesamtbilanz aus.
se:cove ist für ein Nutzergewicht bis 130 kg ausgelegt und erfüllt Festigkeits- und Dauerfestigkeitsanforderungen, die über nationale und europäische Normen hinausgehen. Regelmäßige Produktaudits, Zuverlässigkeitstests in der Serienfertigung sowie materialoptimierte Konstruktionen tragen dazu bei, Ressourcen effizient einzusetzen, ohne an Stabilität zu verlieren.
Die modulare Konfiguration – Sitzpolster, Lehnenpolster innen und außen separat wählbar – ermöglicht es zudem, einzelne Komponenten gezielt zu erneuern oder auszutauschen. Das Prinzip lautet: erhalten statt ersetzen.
Regionale Wertschöpfung als Klimafaktor

Nachhaltigkeit endet nicht beim Produkt selbst. Auch die Lieferkette spielt eine entscheidende Rolle.
Rund 66 % der eingesetzten Materialien bezieht Sedus aus Deutschland, 85 % aus Europa. Der Anteil aus nichteuropäischen Ländern liegt bei unter 3 %. Kurze Transportwege reduzieren Emissionen, erhöhen Transparenz und stärken regionale Wirtschaftskreisläufe.
Gleichzeitig verpflichtet Sedus seine Lieferanten zu klaren Standards in den Bereichen Umwelt, Menschenrechte, Arbeitsnormen und Korruptionsprävention. Nachhaltige Beschaffung bedeutet hier: Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
„Made in Germany“ ist damit kein Marketingversprechen – sondern Teil einer konsequent umgesetzten Klimastrategie.
Produktion mit System
Auch in der Fertigung setzt Sedus auf strukturierte Nachhaltigkeit. se:cove wird mit 100 % Ökostrom produziert. Mehrere zertifizierte Managementsysteme greifen dabei ineinander:
ISO 9001 (Qualitätsmanagement)
ISO 14001 (Umweltmanagement)
ISO 50001 (Energiemanagement)
ISO 45001 (Arbeitssicherheitsmanagement)
Die hohe Fertigungstiefe ermöglicht es, umweltrelevante Prozesse direkt zu steuern und kontinuierlich zu optimieren. Abfälle werden systematisch getrennt, zertifizierte Entsorgungsfachbetriebe übernehmen das Recycling und die Ausschussquote im Produktionsprozess wird laufend überwacht und verbessert. Nachhaltigkeit ist hier kein Projekt – sondern ein System.
Mehr als ein Sessel

se:cove vereint Komfort, Rückzug und Funktionalität mit einem klaren ökologischen Anspruch. Er zeigt, dass Nachhaltigkeit nicht im Widerspruch zu Qualität, Langlebigkeit oder Wirtschaftlichkeit steht – sondern deren Voraussetzung ist.
Sortenrein konstruiert.
Recyclingfähig gedacht.
Reparierbar ausgelegt.
Regional produziert.
So definiert se:cove Nachhaltigkeit neu – nicht als Zusatz, sondern als integralen Bestandteil des Produkts.
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