Klimaziele bei Sedus: Ein neuer Meilenstein auf dem Weg zur Klimaverantwortung

Klimaziele bei Sedus: Ein neuer Meilenstein auf dem Weg zur Klimaverantwortung

Der Fokus liegt dabei nicht auf kurzfristigen Erfolgen, sondern auf wirksamen Maßnahmen, nachvollziehbaren Entscheidungen und Partnerschaften mit Substanz. Sedus reduziert Emissionen systematisch, trifft bewusste Investitionsentscheidungen und übernimmt Verantwortung entlang eines klar definierten Pfades.

Die Klimaziele von Sedus im Überblick

Bereits 2021 hat Sedus – im Einklang mit dem Bekenntnis zu den Science Based Targets – ambitionierte Ziele zur Reduktion der direkten (Scope 1) und indirekten Emissionen (Scope 2 & 3) definiert:

  • Bis Ende 2025: Reduktion der direkten Emissionen um 30 % gegenüber dem Basisjahr
  • Bis Ende 2030: Reduktion der direkten Emissionen um 50 % gegenüber dem Basisjahr
  • Bis Ende 2050: Reduktion der direkten und indirekten Emissionen um 90 % gegenüber dem Basisjahr

Ergänzend dazu wurde ein weiteres Ziel formuliert:

  • Klimakompensation der Verwaltungs- und Produktionsstandorte

Alle Ziele folgen einer klaren Logik: Emissionen werden vorrangig vermieden und reduziert. Nicht vermeidbare Restemissionen werden ergänzend und verantwortungsvoll kompensiert.

Reduktion und Kompensation: Zwei Bausteine, ein Ziel

Die Reduktionsziele und die CO₂-Neutralität greifen dabei eng ineinander:

  • Die Emissionsreduktion setzt auf konkrete technische Maßnahmen wie effizientere Energienutzung und den Einsatz neuer Technologien.
  • Die Kompensation gleicht verbleibende, derzeit nicht vermeidbare Emissionen durch Klimaschutzprojekte aus.

Je höher die tatsächliche Reduktion, desto geringer der Kompensationsbedarf. Dieser Grundsatz prägt die Klimastrategie von Sedus konsequent.

Fortschritte und Umsetzung in der Praxis

Die direkten Emissionen konnten bis Ende 2025 bereits substanziell reduziert werden. Ein zentraler Baustein dafür ist die Umstellung des Heizsystems am Standort Dogern auf Wärmepumpen. 

Aufgrund externer Lieferverzögerungen bei dieser Schlüsseltechnologie konnten die Anlagen später als geplant in Betrieb genommen werden. Die angestrebte Reduktion von 30 % wird damit voraussichtlich im Jahr 2026 erreicht.

Diese zeitliche Anpassung unterstreicht einen zentralen Grundsatz der Klimastrategie von Sedus: Wirksamkeit und Qualität gehen vor Geschwindigkeit.

Ein bewusster Schritt: Der neue Kompensationspartner

Parallel zur technischen Umsetzung hat sich Sedus bewusst Zeit genommen, eine langfristig tragfähige und glaubwürdige Lösung für die Klimakompensation zu etablieren – statt auf kurzfristige oder rein formale Maßnahmen zu setzen.

Mit Wilderness International hat Sedus nun einen Partner gefunden, der den eigenen Anspruch an Nachhaltigkeit sowie die Unternehmenswerte konsequent teilt.

Was die Zusammenarbeit auszeichnet:

  • Stiftungsgeführte, gemeinnützige Organisation – mit einem vergleichbaren Werteverständnis wie Sedus
  • Fokus auf den dauerhaften Schutz von Wildnisgebieten
  • Hohe Transparenz, langfristige Verantwortung und nachvollziehbare Wirkung
  • Nachhaltigkeit durch dauerhaften Erhalt statt kurzfristiger Kompensationslogik

Diese Partnerschaft stärkt die Glaubwürdigkeit der Klimastrategie und ist ein integraler Bestandteil des langfristigen Engagements von Sedus.

Ein neuer Meilenstein – ab 2026 klimakompensiert

Mit der abgeschlossenen Partnerwahl steht fest: Ab dem 01.01.2026 sind die Verwaltungs- und Produktionsstandorte von Sedus klimakompensiert.

Dieser Schritt ergänzt die laufenden Reduktionsmaßnahmen und markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer langfristig wirksamen Klimaverantwortung.

Gleichzeitig bleibt der Blick nach vorn gerichtet. Das Ziel für 2030 ist klar definiert: Die Reduktion der direkten Emissionen um 50 % wird weiterhin durch technische Umstellungen, Effizienzmaßnahmen und den konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien verfolgt.

Verantwortung heißt, den Weg konsequent weiterzugehen

Nachhaltiges Handeln bedeutet für Sedus, ambitionierte Ziele mit realistischen, belastbaren Maßnahmen zu verbinden. Entscheidungen werden sorgfältig getroffen, Fortschritte transparent gemacht und der eingeschlagene Weg konsequent weiterverfolgt.

Transparenz ist dabei kein Reaktionsmechanismus, sondern Ausdruck einer klaren Haltung – heute und in Zukunft.

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