Doch der peripersonale Raum wird nicht allein durch Wände definiert. Auch Materialien, Farben, Formen und Sitzkomfort beeinflussen, wie stabil und geschützt wir unseren Nahraum wahrnehmen. Genau hier setzt der Loungesessel se:cove an.
Wenn der Raum Sicherheit vermittelt
Unser Gehirn verarbeitet kontinuierlich visuelle, akustische, taktile und propriozeptive Reize, um den peripersonalen Raum zu überwachen. Fehlt das Gefühl von Kontrolle oder Schutz, steigt die Wachsamkeit. Konzentration wird anstrengender, weil ein Teil der Aufmerksamkeit permanent auf potenzielle Störungen gerichtet bleibt. Räumliche Abschirmungen können diesen Zustand reduzieren und den PPS stabilisieren.
Doch Schutz entsteht nicht nur durch physische Begrenzungen. Auch die Qualität der Umgebung spielt eine entscheidende Rolle. Menschen reagieren besonders sensibel auf Signale, die Vertrautheit, Behaglichkeit und Kontrolle vermitteln. Warme Materialien, weiche Oberflächen und harmonische Farbwelten senden genau diese Botschaft: Hier bist du sicher.

Die Kraft der Materialität
Materialien sprechen unsere Sinne unmittelbar an. Noch bevor wir einen Sessel berühren, bewerten wir ihn unbewusst über seine Oberfläche, Struktur und Ausstrahlung.
Textile Bezüge, weiche Polsterungen und sorgfältig verarbeitete Details erzeugen eine haptische Qualität, die Geborgenheit vermittelt. Das Gehirn interpretiert solche sensorischen Signale als Hinweis auf Komfort und Sicherheit. Die Umgebung wirkt weniger technisch und funktional, sondern menschlicher und vertrauter.
Dieser Effekt ist besonders relevant in offenen Arbeitswelten. Während harte Oberflächen und visuelle Unruhe die Aufmerksamkeit nach außen lenken, unterstützen weiche Materialien eine stärkere Verankerung im Hier und Jetzt. Der Fokus verlagert sich von der Umgebung auf die eigentliche Aufgabe.

Farben als stille Orientierung
Auch Farben beeinflussen die Wahrnehmung des Nahraums stärker, als uns bewusst ist. Sanfte Naturtöne, warme Nuancen und zurückhaltende Farbkombinationen wirken beruhigend auf das sensorische System. Sie reduzieren visuelle Reizintensität und fördern eine Atmosphäre, die Konzentration begünstigt.
Dabei geht es nicht um Dekoration, sondern um Orientierung. Farben helfen dem Gehirn dabei, Räume schneller einzuordnen: Ist dieser Ort aktivierend oder beruhigend? Offen oder geschützt? Öffentlich oder eher privat?
Eine harmonische Farbgestaltung unterstützt deshalb die Stabilisierung des peripersonalen Raums, weil sie das Gefühl vermittelt, sich in einer kontrollierbaren Umgebung zu befinden.

Abschirmung schafft mentale Entlastung
Besonders wirksam wird dieser Effekt, wenn Materialität und Gestaltung auf räumliche Abschirmung treffen.
Die hohe Rückenlehne und die seitlichen Flügel von se:cove definieren einen klaren persönlichen Bereich. Dadurch entsteht eine schützende Hülle, die visuelle Bewegungen im Umfeld reduziert und gleichzeitig das Gefühl von Rückhalt stärkt. Neurowissenschaftlich betrachtet verkleinert sich dadurch der Bereich, den das Gehirn permanent überwachen muss. Die Folge: Weniger Wachsamkeit, mehr verfügbare kognitive Ressourcen für konzentriertes Arbeiten.
Dabei bleibt die Verbindung zur Umgebung erhalten. Der Nutzer verschwindet nicht in einem geschlossenen Raum, sondern befindet sich in einem bewusst gestalteten Übergangsbereich zwischen Offenheit und Rückzug.
Sensorische Erdung im Arbeitsalltag
In einer Arbeitswelt, die von Informationsdichte, Unterbrechungen und permanenter Erreichbarkeit geprägt ist, gewinnt sensorische Erdung zunehmend an Bedeutung.
Sie beschreibt die Fähigkeit, sich über die eigenen Sinne wieder im Moment zu verankern. Weiche Materialien, angenehme Oberflächen, ergonomischer Komfort und ein geschütztes Umfeld unterstützen genau diesen Prozess. Der Körper signalisiert Sicherheit, das Gehirn kann Aufmerksamkeit bündeln.
se:cove schafft dafür die passenden Voraussetzungen: nicht als abgeschotteter Raum, sondern als sensorisch ausgewogener Rückzugsort innerhalb offener Arbeitsumgebungen. Hier verbinden sich Komfort, Materialität und räumliche Geborgenheit zu einer Atmosphäre, die den peripersonalen Raum stabilisiert – und damit Konzentration, Wohlbefinden und mentale Präsenz fördert.

Gute Gestaltung beginnt im Nahraum
Arbeitsplätze werden häufig über Quadratmeter, Funktionen oder Technologien definiert. Doch letztlich entscheidet oft etwas viel Grundlegenderes darüber, wie wir uns fühlen und arbeiten können: die Qualität unseres unmittelbaren Umfelds.
Wenn Materialien angenehm wirken, Farben Ruhe ausstrahlen und räumliche Strukturen Schutz bieten, entsteht ein Ort, an dem Menschen nicht nur sitzen, sondern ankommen können. Und genau dort beginnt Fokus. Nicht im Kopf, sondern im Raum direkt um uns herum.
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