Wie se:hive Rückzug und Fokus in Open Spaces ermöglicht

Wie se:hive Rückzug und Fokus in Open Spaces ermöglicht

Genau hier setzt se:hive an. Als Mikro-Architektur im Raum schafft das modulare System Rückzugsmöglichkeiten dort, wo sie gebraucht werden – ohne den offenen Charakter moderner Bürolandschaften aufzugeben.

Fokus ist kein Zustand, sondern ein Raumangebot

Wir leben in einer Welt permanenter Ablenkung. Bildschirme, Benachrichtigungen, Gespräche, Bewegungen im Raum: Unser Gehirn ist ständig damit beschäftigt, Reize zu filtern. Neurowissenschaftliche Forschungen zeigen, dass tiefe Konzentration kein Dauerzustand ist. Sie entsteht zyklisch, benötigt Anlaufzeit und kann nur unter passenden Rahmenbedingungen aufrechterhalten werden.

Im Büro bedeutet das: Nicht jeder Ort eignet sich für jede Aufgabe. Während Austausch und Routinetätigkeiten Offenheit vertragen, braucht fokussierte Arbeit visuelle und akustische Abschirmung – und das Gefühl, den eigenen Arbeitsbereich kontrollieren zu können.

Moderne Büros benötigen deshalb verteilte Fokusorte: Räume im Raum, die Mitarbeitenden erlauben, situativ zwischen Interaktion und Rückzug zu wechseln.

se:hive als Rückzugsort für tiefe Konzentration

Mit se:hive erweitert Sedus das klassische Möbelverständnis um eine architektonische Dimension. Die modularen Umhausungen strukturieren offene Flächen optisch, zonieren Arbeitswelten und schaffen geschützte Bereiche – ohne feste Wände oder bauliche Eingriffe.

Textile Oberflächen sorgen für eine akustisch gedämpfte, wohnliche Atmosphäre, während die klare Formensprache Offenheit bewahrt. So entsteht ein Gleichgewicht aus Abschirmung und Zugehörigkeit – ein zentraler Faktor für konzentriertes Arbeiten im hybriden Büro.

Besonders deutlich wird dieser Ansatz in dem neuen Produkt se:hive private. Die Umhausung mit integriertem Sofaelement und Tisch funktioniert als bewusst reduzierter Fokusort: kein visuelles Durcheinander, keine Störungen von außen, kein Funktionsüberangebot.

Als Mikro-Architektur für Einzelarbeit unterstützt se:hive private genau jene Phasen tiefer Konzentration, die für komplexe Aufgaben entscheidend sind – etwa beim Planen, Analysieren oder Entwerfen. So entsteht ein persönlicher Arbeitsraum mitten im Open Space.

Akustik, Sichtschutz und der peripersonale Raum

Aktuelle Erkenntnisse aus der Arbeits- und Neurowissenschaft zeigen: Entscheidend für Konzentration ist nicht nur die Lautstärke im Raum, sondern auch, wie stark der sogenannte peripersonale Raum geschützt ist – also der unmittelbare Bereich um den eigenen Körper, den das Gehirn permanent überwacht.

Visuelle Bewegungen im Rücken, unerwartete Geräusche oder fehlender Sichtschutz erhöhen die Wachsamkeit und erschweren fokussiertes Arbeiten. se:hive begegnet diesem Phänomen mit textiler Umschließung, klaren Raumkanten und gezielter Abschirmung – und reduziert so unbewusste Stressreize. Unterschiedliche Größen, Formen und Einrichtungen ermöglichen es, den Schutzgrad individuell anzupassen – von teilweiser Abschirmung bis hin zu stark geschützten Konfigurationen

Das Ergebnis: ein spürbar ruhigeres, kontrollierbares Arbeitsumfeld.

Mehr als Fokus: Vielseitige Zonen für den Arbeitsalltag

se:hive ist konsequent als Produktfamilie von Rückzugsorten gedacht. Neben se:hive private ergänzen weitere Produkte das System:

  • se: hive single als leerstehende Umhausung ohne Interieur
  • se:hive desk mit integriertem Tisch für arbeitsplatznahen Rückzug
  • se:hive bench und se:hive circle mit vollumpolsterten Sofaelementen für informellen Austausch, Teamrunden oder Pausen
  • se:hive diner mit zentralem Tisch für vier oder sechs Personen

Damit unterstützt se:hive unterschiedliche Aufmerksamkeitsmodi – von tiefer Konzentration über paralleles Arbeiten bis hin zu Kommunikation und Erholung.

Gestaltungsfreiheit für hybride Arbeitswelten

Ob als Fokuszone, Lounge, Treffpunkt oder visuelle Strukturierung von Zwischenzonen: se:hive lässt sich flexibel in bestehende Grundrisse integrieren. Eine große Auswahl an Stoffen, Farben und optionalem Zubehör wie Elektrifizierung oder Monitorhalter ermöglicht individuelle Lösungen – passend zur Unternehmenskultur und zum jeweiligen Nutzungsszenario.

Gleichzeitig kann se:hive auch funktionale Bereiche wie Stauraum oder weniger attraktive Zonen elegant verkleiden und in das Gesamtbild integrieren.

Fazit: Konzentration braucht Architektur – auch im Kleinen

Hybride Büros müssen mehr leisten als Zusammenarbeit ermöglichen. Sie müssen Mitarbeitenden die Freiheit geben, den richtigen Ort für die jeweilige Aufgabe zu wählen. se:hive schafft genau diese Freiheit – mit Mikro-Architektur, die Fokus ermöglicht, ohne Abschottung zu erzwingen.

Als „Raum im Raum“ verbindet se:hive Offenheit mit Rückzug, Struktur mit Wohnlichkeit und Design mit neurowissenschaftlichen Erkenntnissen. Für Arbeitswelten, in denen Konzentration wieder einen festen Platz hat.

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