bluebird.space – Ein Ort im Wandel der Zeit

bluebird.space – Ein Ort im Wandel der Zeit

Der Premium Coworking Space befindet sich am Gelände der Panzerhalle Salzburg, die 1939 errichtet wurde und als Werkstatt für Panzer und andere militärische Fahrzeuge diente. Heute wird der Backsteinbau als Eventlocation, Markthalle und kreativer Hotspot genutzt. Der rund 20.000 m² große Businesspark, der sich rund um dieses historische Setting entwickelt hat, schließt auch einen Neubau ein, in dem der bluebird.space seinen Platz gefunden hat. Dort bilden rund 60 Residents eine lebendige Community. Statt klassischer Arbeitsplätze stehen Miteinander und Austausch im Mittelpunkt. Work-, Meet- und Community-Bereiche bilden die Basis für eine Kultur, die weit über das reine Arbeiten hinausgeht.

Nach fünf Jahren wagten die Gründer Helene und Markus Stainer den nächsten Schritt: ein Redesign, geplant und umgesetzt innerhalb eines Jahres. Ziel war es, die Flächen effizienter zu nutzen, tote Zonen aufzulösen und die Möglichkeiten der Mitgestaltung zu erweitern. Mit Activity Based Working und klarer Zonierung entstand ein Raumkonzept, das noch stärker auf die Bedürfnisse der Residents eingeht.

Wertvoller Input kam dabei aus der Community. So wurden nicht nur flexible Möbel und neue Nutzungsszenarien geschaffen, sondern auch das Herzstück, das Work Café, neu definiert: als wandelbarer Ort zwischen Rückzug und Begegnung.

Heute zeigt der bluebird.space, wie ein durchdachtes Redesign nicht nur Räume transformiert, sondern auch eine Vision von Freiheit, Gemeinschaft und Zukunft der Arbeit lebendig macht. Im Interview mit Helene und Markus erfahren wir mehr über diesen kreativen Prozess.

Ihr habt euch fünf Jahre nach der Eröffnung des bluebird.space zu einem Redesign eures Coworking Spaces entschieden. Was waren die Beweggründe dafür?

Wir hätten uns eigentlich entspannt zurücklehnen können – unsere Residents waren zufrieden und 2023 hat uns eine Fachjury sogar als einen der schönsten Coworking Spaces Österreichs ausgezeichnet. Doch mit Sedus kam neue Inspiration und wir hatten Lust, neue Szenarien zu denken und die Use Cases unserer Residents noch wirksamer zu unterstützen. Das Redesign war eine bewusste Entscheidung, ein Upgrade aus Überzeugung, um unsere Vision eines „Great Good Place to Work“ noch besser abbilden zu können.

Wie seid ihr bei der Planung vorgegangen? Wie habt ihr entschieden, welche Flächen bleiben und welche angepasst werden müssen?

Wir hatten immer schon die Idee, mit dem bluebird.space einen Arbeitsort zu schaffen, auf den man sich jeden Tag freut. Über die Jahre haben wir genau beobachtet, welche Bereiche bei uns besonders beliebt sind und welche kaum genutzt werden. Hier haben wir angesetzt: Bewährtes haben wir beibehalten und optimiert, wenig Genutztes ersetzt. Ein Beispiel: Sofas, die zwar cool aussahen, aber selten verwendet wurden, wichen flexibleren Lösungen. Neu hinzugekommen sind unter anderem mobile, höhenverstellbare Tische für die Eventzone – funktional und vielseitig einsetzbar.

Wie habt ihr eure Residents in den Prozess der Umgestaltung miteinbezogen?

Das Feedback unserer Residents und Gäste ist für uns ein zentraler Orientierungspunkt. Wir nehmen es sehr ernst und es fließt in alle Überlegungen mit ein. Hinzu kommen die täglichen Gespräche im Work Café und die Diskussionen bei Community Meetings. Unsere Philosophie: die Bedürfnisse und Erwartungen unserer Kunden zu verstehen und sie dann bestmöglich in praktische Settings zu übersetzen. Unsere Residents waren von Anfang an in unsere Pläne eingebunden, einige haben aktiv an der Umgestaltung mitgewirkt.

In eurem neuen Community Hub ist das Work Café der zentrale Ankerpunkt. Was war der ausschlaggebende Grund dafür?

Ein Work Café gab es bei uns schon immer – nur hat es jetzt ein völlig neues Gesicht. Wo früher ein Stehtisch stand, laden heute kleine Kaffeehaustische ein, die sich flexibel zusammenschieben lassen. So entstehen im Handumdrehen unterschiedliche Nutzungsszenarien: vom konzentrierten Einzelarbeitsplatz bis hin zur spontanen Zusammenarbeit. Im neuen Setting wird das Work Café deutlich häufiger auch zum Arbeiten genutzt und nicht mehr nur für das After-Work-Get-together. Drei klar strukturierte Zonen unterstützen unterschiedliche Use Cases und bieten einen spürbaren Mehrwert. Kurz gesagt: Das Work Café zieht heute mehr Menschen an als je zuvor.

Beim Redesign habt ihr auf die Expertise des Workspace Design Teams von Sedus zurückgegriffen. Bei welchen Punkten konnte es euch besonders unterstützen?

Wir wussten von Anfang an sehr genau, was wir wollten. Das vielfältige Möbelangebot von Sedus hat uns sofort überzeugt. Das Design-Team hat uns insbesondere bei der Farbgestaltung und mit Planungszeichnungen unterstützt. Es war für uns ein wertvoller Sparringspartner, um unsere Ideen zu reflektieren, zu verfeinern und zu ergänzen.

Kurz vorgestellt

Helene und Markus Stainer sind die Gründer des bluebird.space. Markus bringt mit seinem Konzernhintergrund strategischen Weitblick in das gemeinsame Projekt. Helenes pädagogische Laufbahn führte zu ihrer Rolle als aktive Gestalterin des Community-Geschehens. Ihre vereinten Zugänge beleben den Ort und ermöglichen das stete Klima der Weiterentwicklung.

Dieses Interview erschien erstmals im Sedus LOOKBOOK N° 03. Hier können Sie sich die ganze Ausgabe des Magazins kostenlos per E-Mail bestellen.

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