Freiheit statt festem Platz
Im Zentrum des Konzepts steht die Autonomie der Mitarbeitenden. Der persönliche, zugewiesene Schreibtisch gehört der Vergangenheit an. Stattdessen wählen die Beschäftigten täglich neu, wo und wie sie arbeiten möchten – je nach Aufgabe, Tagesform oder persönlicher Präferenz.
Ob konzentrierte Einzelarbeit, kreatives Brainstorming, formelle Meetings oder informeller Austausch: Eine Vielzahl flexibler Räume bietet für jede Tätigkeit das passende Setting. Das Büro wird damit zur Plattform, die unterschiedliche Arbeitsmodi intelligent unterstützt.

Bibliothek für Mitarbeiter und Öffentlichkeit
Ein Gebäude, viele Möglichkeiten
Mit dem Ziel, alle Unternehmensbereiche an einem Standort zu vereinen, entstand eine offene, vielseitige und integrative Arbeitsumgebung. Gleichzeitig musste die neue Zentrale auf schwankende Anwesenheiten reagieren – eine typische Herausforderung hybrider Arbeitsmodelle.
Die Antwort darauf ist ein durchdacht gestaltetes Raumgefüge, das produktives Arbeiten ebenso fördert wie Bewegung und Begegnung. Die Flächen sind so organisiert, dass sie fließende Übergänge zwischen unterschiedlichen Tätigkeiten ermöglichen. Perspektivwechsel, kurze Wege und bewusste Ortswechsel unterstützen Konzentration und Wohlbefinden im Arbeitsalltag.

Sitzecke in der Nähe der Besprechungsräume
Räume ohne feste Funktion
Ein wesentliches Merkmal des Projekts ist seine radikale Flexibilität. Die Räume sind nicht starr definiert, sondern passen sich wechselnden Anforderungen an. Viele Bereiche unterstützen mehrere Nutzungsarten gleichzeitig – sie verbinden kollaborative und individuelle Arbeitsformen auf intelligente Weise.
Für Aufgaben mit hoher Konzentration stehen abgeschirmte Räume und strategisch platzierte Telefonkabinen zur Verfügung, die Sicht- und Schallschutz gewährleisten. Tätigkeiten mit mittlerem Fokus – etwa Lesen oder kurze Schreibarbeiten – finden in informellen Zonen mit weichen Sitzmöbeln und hohen Rückenlehnen statt. Diese Bereiche eignen sich ebenso für spontane Besprechungen oder kurze Pausen.
Kleine Fokus-Spots entlang von Fluren oder in der Nähe von Meetingräumen erleichtern den Wechsel zwischen Teamarbeit und individueller Vertiefung. Selbst die Cafeteria wird außerhalb der Stoßzeiten zum Arbeitsort für Einzelne. Ergänzt wird das Angebot durch eine öffentlich zugängliche Firmenbibliothek – ein ruhiger, inspirierender Rückzugsort für konzentriertes Arbeiten.

Sitzbereich für informelle Besprechungen oder zum konzentrierten Arbeiten
Das Büro als Teil der Stadt
Der Hauptsitz liegt im Herzen eines neu gestalteten öffentlichen Platzes und öffnet sich bewusst zur Stadt. Neben internen Arbeitsbereichen beherbergt das Gebäude eine Cafeteria, ein Auditorium mit 200 Sitzplätzen, Ausstellungsflächen für Veranstaltungen sowie eine Kindertagesstätte, die auch der lokalen Bevölkerung offensteht.
Damit erweitert Gruppo CAP die Rolle des Büros: Es wird nicht nur Arbeitsort, sondern auch sozialer und kultureller Begegnungsraum.

se:cube von Sedus für isolierte Konzentrationsarbeit
Ein Modell für zukunftsfähige Arbeitswelten
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie eine durchdachte Gestaltung, eine klare funktionale Struktur und eine Vielfalt an Raumangeboten konkrete Antworten auf die Bedürfnisse moderner Arbeitskulturen liefern.
Autonomie, Flexibilität und Wahlmöglichkeiten werden hier nicht nur proklamiert, sondern räumlich erlebbar gemacht – ein inspirierendes Beispiel dafür, wie Fokus im Büro heute funktionieren kann.
Mehr Anwendungsbeispiele für Fokus-Büros finden Sie in der neuesten Sedus INSIGHTS Ausgabe Nº 20.
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