Ein logischer nächster Schritt: von der Idee zur intuitiven Lösung
Der ursprüngliche Anstoß für die Entwicklung eines Touchdisplay war schnell klar: Die bestehende Steuerung des se:cube über Funktaster war zwar funktional, ließ aber Potenzial ungenutzt.
„Wir wollten eine neue, intuitive Lösung für den se:cube schaffen – eine Bedienung, die nicht erklärungsbedürftig ist und in Echtzeit reagiert“, erklärt Nike Alberts. „Touchdisplays sind im Markt inzwischen weit verbreitet. Für uns war das genau der richtige Zeitpunkt.“
Das Ziel: eine zeitgemäße, direkte und nutzerfreundliche Steuerung für Licht, Farbtemperatur und Belüftung – passend zum hochwertigen Design der se:cube Raum-in-Raum-Lösungen.

Design mit Gefühl: Wie das Interface entstanden ist
Bei der Suche nach einem geeigneten UI/UX-Spezialisten gibt, setzte das Team bewusst auf externe Expertise. Der Weg dorthin war strukturiert und kollaborativ – mit mehreren aufeinander aufbauenden Schritten, die unterschiedliche Perspektiven zusammenführten.
„Am Ende haben wir uns für eine Kombination aus mehreren Ansätzen entschieden“, so Nike Alberts. „Uns war wichtig, dass die Oberfläche leicht verständlich ist, mit selbsterklärenden Icons – und dass sie dem Nutzer die Berührungsangst nimmt.“
Ein bewusst gesetztes Detail: Noch bevor das eigentliche Interface erscheint, begrüßt ein freundliches „Hello“ den Nutzer. „Interfaces können schnell abschreckend wirken. Dieser kleine Willkommensmoment sorgt für einen positiven ersten Eindruck.“

Besonderes Augenmerk lag außerdem auf der Uhrzeitanzeige, die im Meetingbetrieb als Screensaver dient, sodass die Teilnehmenden immer die verbleibende Zeit im Auge behalten.
Wohlfühlatmosphäre auf Knopfdruck
Das Touchdisplay steuert nicht nur die Lichtintensität, sondern auch Farbtemperatur und Belüftung – ein Zusammenspiel, das direkten Einfluss auf Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit hat.
„Kühles Licht erzeugt bei vielen Menschen ein unwohles Gefühl – man denkt schnell an eine Zahnarztpraxis“, sagt Nike Alberts. „Aus Feedback zu früheren Cubes wussten wir: Eine Regelung der Farbtemperatur ist ein echter Mehrwert.“
Hinzu kommt die individuell einstellbare Belüftung. Denn auch hier reagieren Menschen sehr unterschiedlich auf Luftbewegung. „Wer sich wohlfühlt, bleibt länger konzentriert. Eine individuell einstellbare Atmosphäre sorgt für eine bessere Arbeitsstimmung.“
Unterstützt wird dies durch die „Human Centric Lighting“-Beleuchtung, deren hinterlegte Lichtkurve der Farbtemperatur des natürlichen Lichtes draußen folgt. So wird der natürliche Biorhythmus unterstützt, Ermüdung entgegengewirkt und der Nutzer aktiviert.
Individuelle Voreinstellungen – einfach übertragbar
Unternehmen können für den se:cube individuelle Voreinstellungen für Licht und Belüftung definieren. „Diese Settings lassen sich per USB-C-Stick schnell und einfach von einem Cube auf andere übertragen“, erklärt Nike Alberts. „Das macht die Handhabung besonders effizient, gerade bei Unternehmen mit mehreren se:cube.“
Weniger Wartung, mehr Zuverlässigkeit
Das neue Touchdisplay punktet auch in Sachen Wartung und Energieeffizienz. Ein integrierter Sleepmodus reduziert den Energieverbrauch. „Wir kommen ohne Batterien aus – das bedeutet kein Sondermüll und weniger Wartung“, so Nike Alberts.
Ein weiterer Vorteil: Das Touchdisplay lässt sich unkompliziert in bestehende se:cube Modelle integrieren. Das Nachrüstset ist für se:cube der 2. Generation (ab 01.2023) sowie für se:cube max erhältlich.

se:cube im Kontext von New Work
Gerade im Zuge des New-Work-Trends gewinnt se:cube weiter an Bedeutung. Immer mehr Menschen kehren ins Büro zurück, um sich mit anderen Kollegen zu treffen, zu kommunizieren und gemeinsam zu arbeiten. Dennoch braucht es auch hier Orte für kurze Konzentrationsphasen allein – beispielsweise zwischen zwei Meetings – oder Rückzugsmöglichkeiten im Team für Meetings, ohne dass andere Menschen gestört werden.
„Es gibt weniger klassische Rückzugsräume, gleichzeitig steigt der Bedarf“, sagt Nike Alberts. „Ein geschlossener Cube hilft, Gedanken zu ordnen, ungestört zu arbeiten oder Meetings zu führen, ohne andere zu stören.“
Der se:cube max schafft zudem geschützte Räume für Workshops oder Gespräche. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal: die durchgängige Designsprache der Sedus Bürolösungen.
„Von der Einzel-Telefonzelle bis zur 4×4-Meter-Lösung – für die Cubes können die gleichen Materialien wie für Sedus Stauraummöbel, Screens und Tische verwendet werden, sodass das Büro wie aus einem Guss wirkt.“

Fazit: Touch gehört zur heutigen Arbeitswelt
Für Nike Alberts ist klar: Das Touchdisplay ist kein Extra, sondern ein logischer Bestandteil moderner Arbeitsumgebungen.
„Wir kommen heute nicht mehr ohne Touchen und Swipen aus. Das Touchdisplay ermöglicht intuitives, angenehmes Arbeiten. Ein Anspruch, der perfekt zum se:cube passt – und den Raum-in-Raum-Gedanken konsequent weiterführt.“
Sie möchten mehr über den se:cube und das neue Touchdisplay erfahren? Lesen Sie auch diesen Blog-Beitrag und hören Sie die work now next Podcast-Folge mit Nike Alberts.
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